Die Reiche Vanaterres

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Die Reiche Vanaterres

from Creatress on 12/28/2018 03:43 PM

Hier könnt ihr alles Wissenswertes über die einzelnen Reiche erfahren.

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Re: Die Reiche Vanaterres

from Creatress on 12/28/2018 03:52 PM

Westvanaterre 

 


Vaezolion - Isirengard

...


 Zhen Shen - Sa Bai

...


Akeanara - Ulunku

 Ohne eine ihnen übergeordnete Königsfamilie leben die Bewohner der größten Insel Westvanaterres sehr schlicht und einfach.
Die Menschen leben auf der Insel in kleinen Stammesgruppen zusammen, die entweder in festen Hütten an bestimmten Orten ihre Heimat gefunden haben, oder mit Tipis umherwandern und nie einen festen Heimatort wählen.
Hierbei ist anzumerken, dass die Stämme an den Küstengebieten besonders häufig ihr Territorium wieder verlassen und es als gerade genutzt, mit frisch niedergelegtem Obst kennzeichnen, um eine Überfischung der Meeresgründe zu verhindern.
Kommt dann ein neuer Stamm an den Ort kann es an dem Verfaulungsgrad der Früchte erkennen wie lange der andere Stamm schon fortgezogen ist und ein neues Besiedeln des Ortes möglich ist.

Im Gegensatz zu den nomadischen Wandersstämmen, sind die fest beheimateten Stämme sehr territorial geprägt. Eindringlige werden misstrauisch beäugt und müssen sich den Respekt des Stammes erst verdienen, um aufgenommen zu werden, wenn sie das denn wollen.
Gibt es Streit zwischen den Stämmen
werden die Schamaninnen der Stämme als spirituelle Oberhäupter an einen neutralen Ort geschickt, um die Meinungsverschiedenheit aus der Welt zu schaffen.
Gelingt ihnen dies nicht, werden die Häuptlinge als ausführende Instanz dazugeholt. Kommt es selbst dann zu keiner Einigung folgt ein ritueller Kampf zwischen den beiden stärksten Kriegern der Stämme, um ein unnötiges Tränken der Erde mit Blut zu verhindern. Dabei wird am Ende der Verlierer vom Gewinner geköpft und der Kopf des Toten als Trophäe vom Gewinnerstamm einbehalten.
Die Menschen und Wesen leben in friedlicher Einigkeit zusammen. Oft bilden Wesen und Menschen Stämme zusammen, jedoch gibt es auch viele rein-menschliche Stämme. Einzige Ausnahme sind die Schamaninnen. Jeder Stamm hat in ihr ein Wesen inne, meistens sind es begabte Heil- und/oder Naturmagierinnen. Die Schamaninnen sind traditionell Jungfrauen, sind aber nicht ihr komplettes Leben an diese Position und eine damit verbundene Enthaltsamkeit gebunden. Will eine Schamanin eine sexuelle Verbindung zu einem Mann eingehen, so muss sie aber eine Nachfolgerin ausbilden, bevor sie dies tun darf.
Ulunku ist als einzige Stadt Akeanaras eher ein repräsentativer Hafen als eine wirkliche Stadt. Hier wird Handel mit den anderen Reichen Vanaterres getrieben. Oft besteht dieser Handel darin, dass die akeanarischen Bewohner mit den Händlern Waren gegen Goldwaren eintauschen. Besonders begehrt ist hierbei von Zwergen bearbeiteter Goldschmuck, der für sie als besonders wertvoll gilt. Dies liegt zum Einen daran, dass sich auf Akeanara keine Zwerge,  aufgrund eines fehlenden Gebirges, und damit auch keinen Erzvorkommen auf der Insel, niedergelassen haben. Zum Anderen auch daran, dass der Schmuck für sie als heilig gilt und ein Geschenk der Natur darstellt.
 

Reply Edited on 01/05/2019 05:34 PM.

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Re: Die Reiche Vanaterres

from Creatress on 12/28/2018 03:55 PM

Zentralvanaterre



Ellirim - Istengrad

Als "Land des Eises" ist Ellirim über die Grenzen hinaus für seine mit Schnee und Eis bedeckte Nordhälfte bekannt.
Die Menschen leben hauptsächlich von der Robbenjagd und dem Abbau und Verkauf des Eises im Norden und dem Weinanbau an den südlichen Ausläufern des Hakgraegzuges nahe der Grenze.
Sie handeln mit den Hakgreag-Zwergen und verzieren ihre Häuser und Kirchen mit den von Zwergenhand geschaffenen Steinstatuen und schützen ihre Städte mit stark gesicherten Mauern aus dem Stein des Gebirgszuges.
Istengrad, am äußersten nördlichen Rand gelegen, ist die stärkste Festung des Reiches. Die Mauern rund um die Eisfeste wurden aus dem undurchdringlichsten Eis, dem Marmoreis, welches nur an der nördlichen Halbinsel ausschließlich für den Bau an der Eisfeste abgebaut wird, errichtet. In Verbindung mit dem Stein aus dem Hakgraegzug bilden die Mauern eine schier undurchbrechbare Sicherheit für die hier lebende Königsfamilie.
Die ellirimische menschliche Bevölkerung hat einen starken Glauben an den einzigen Gott "Aeus" entwickelt, der über sie entscheidet und richtet. Sie versuchen ihr Leben daher mit guten Taten zu füllen, um das Leben nach dem Tod im "Cribbavar", dem Reich am Himmelszelt, zu verbringen und über ihre Liebsten wachen zu können.
Die Menschen Ellirims gelten als sehr abergläubiges Volk. Es gibt unzählige Märchen, Legenden und Sagen über die Wesen und die Menschen Vanaterres, hauptsächlich handeln diese Geschichten aber von den Eisgeistern, die überall im ewigen Eis des ellirimischen Nordens umherwandern. Um zu verhindern, dass ihre Kinder und Kindeskinder die Schneelandschaft erkunden und möglicherweise nie mehr zurückkommen, werden die Eisgeister in jenen Geschichten als Kinderfresser und böse Kreaturen dargestellt. So hat sich in den Köpfen der Menschen über die Jahrhunderte hinweg eine Furcht und ein Hass auf ebenjene Wesen festgesetzt. Die einzigen Wesen, die die Menschen Ellirims halbwegs akzeptieren sind die Zwerge in den Gebirgen, da sie durch den regen Handel ihren Zauber für die Menschen verloren haben und einfach als besondere Geschäftspartner für sie gelten.


Iacricia - Mistralum

Iacricia, auch als "Land ohne König" berühmt, hat vor erst wenigen Generationen der Monarchie abgeschworen.
Die Menschen glaubten nach vielen heißen und ertragslosen Sommern nicht mehr an die Königsfamilie und forderten beim schon bestehenden Rat die Abschaffung dieser. Nach einem langen blutigen Kampf und vielen Toten, musste die Königsfamilie fliehen und untertauchen. Ihr Aufenthaltsort ist nicht bekannt.
Die Menschen leben dort gern unter sich und Wesen werden in diesen Breiten offen gejagt oder vertrieben. Die Dryaden und Nymphen, die im ganzen Reich verteilt existieren, verstecken und verbergen sich aus Furcht getötet zu werden. Sollte ein Mensch doch einmal einem Wesen begegnen, so hält man es für ein schlechtes Omen und derjenige wird als ein Unglücksbringer aus der Gesellschaft verstoßen.
Ebenso wie die Menschen Ellirims und Saeyithers glauben die Menschen an Aeus und ein Leben nach dem Tod. Auch sie streben ein gutes Nachleben und ein Aufsteigen nach Cribbavar an.
Das Reich lebt von den Erträgen der Süßwasserfischerei in den zahllosen Seen und Flüssen, die das ganze Land durchziehen. Die Bäume der zwei riesigen Waldgebiete im Westen und Osten wachsen ob des nährstoffreichen Bodens schnell nach und so hat das Land eine zweite finanzielle Stütze im Abholzen und Verkaufen der Materialien gefunden.


Saeyither - Yither

Saeyither ist mit der über der Bevölkerung herrschenden Königsfamilie eines der Länder, das dem Ideal der Reiche seit Jahrhunderten gerecht geblieben ist. Das "Reich der Tugenden" wird von vielen verlacht und als schwach angesehen.
Die Zwerge, Nymphen und Dryaden, die aufgrund der Beschaffenheit das Land zum Großteil bevölkern, sind den Menschen freundliche Nachbarn. Andere Wesen wiederum werden ebenso gejagt und als Boten des Maec gesehen, um sie für ihre Sünden schon zu Lebzeiten zu bestrafen.
Die Menschen lernen tagtäglich von den Skarroc-Zwergen und haben sich ebenso auf die Schmiedekunst spezialisiert. Doch im Gegensatz zu den Zwergen, die feinste Rüstungen und Waffen herstellen, nutzen die Menschen ihre Fähigkeiten für die Herstellung alltäglicher Waren, wie Töpfe, Pfannen, Suppenkellen bis hin zu Hufeisen. Ihre meisten Güter werden in die ganze Welt exportiert und verhalfen dem Land zu Wohlstand.
Die Menschen sind trotz des Misstrauens der meisten Wesen gegenüber, doch recht friedlich untereinander und leben recht schlicht in den Tag hinein. In den letzten Jahrzehnten kam es nun aber dazu, dass einigen Adligen ihr Wohlstand zu Kopf gestiegen ist und das Land wird seitdem immer wieder von kleineren und größeren Bürgerkriegen heimgesucht, die die Erde mit Blut tränken. Diesen Umstand haben sich einige zu Nutze gemacht und verkaufen, die auf den Schlachtfeldern nun wachsenden Blutrosen in die ganze Welt.


Aurelia - Varoth

Das Kaisereich Aurelia ist ein vergleichsweise junges Reich. Die Region wurde erst vor gut zwei Jahrzehnten geeint. Davor kämpften Warlords um die natürlichen Schätze, Landstriche und Macht. Das ging so lange bis eines Tages ein junger Blutmagier, nach seiner Flucht aus einem anderen Reich, in diesem Chaos ankam. Der junge Magier, fing schnell an die verschiedenen Gruppen zu unterwerfen. Aurelia wurde zu einem militaristischen Kaiserreich. Geschützt wird es von natürlichen Grenzen. Ein mal das Fangzahngebirge durch das sich nur ein einzelner passierbarer Pass schlängelt und dieser wurde mit gewaltigen Festungsanlagen gesichert. Um die Küste herum ist das Wasser gefährlich, dass sich kaum ein Seemann hinein traut und nur die ehemaligen Piraten, die nun in der kaiserlichen Marine dienen, kennen die sicheren Passagen.
Durch seine blutige Vergangenheit ist Aurelia ein gottloser Staat, Religion gibt es nicht. Das nächste was an einen Gott heran reicht ist der Kaiser auf dem dunklen Thron.
Kulturell gesehen unterscheidet sich Aurelia von anderen Staaten, in der Hinsicht der Ehe, In Aurelia ist es Gang und Gebe Polygamie zu betreiben. Das rührt daher, dass in der vorherigen Blutzeit, mehr Kinder das überleben der Familie sichern und mehr Soldaten für den Kampf liefern. Generell gibt es dabei eine Frau, deren Kinder das Erbe antreten und eine oder mehrere Konkubinen, deren Kinder vom Haupterbe ausgeschlossen sind. Frauen genießen darum ein besonderes Ansehen in der Gesellschaft, da sie die Mütter der zukünftigen Soldaten sind. Frauen sind ihren Männern allgemein zwar untergeordnet, haben aber im Gegensatz zu anderen Reichen, weitaus mehr Rechte.
Schulbildung spielt in Aurelia eine wichtige Rolle. Alle Kinder bis zum 16. Lebensjahr haben eine Seinen Anspruch auf freie kostenlose Bildung im Lesen der Buchstaben und rudimentärer Mathemathik. Natürlich wird die jugend dadurch auch für den Kaiser indoktriniert.
Die Schwarzen Legionen sind die Streitkräfte Aurelias. Es gibt insgesamt fünf Legionen die jeweils 10000 Mann beinhalten. Effektiv stellt Aurelia eine Landstreitmacht von 50000 Mann da. Dazu zählen nicht die Seestreitkräfte die sich auf drei Flotten von jeweils 50 Kriegsschiffen aufteilen. Es dienen Männer und Frauen gleichermaßen , wenn auch die Anzahl der Männer überwiegt und Frauen generell die Geschäfte in der Heimat übernehmen und den Haushalt führen.
Das Regime ist eisern und brutal wenn es darum geht die Gesetze und den eigenen Herrschaftsanspruch durch zu setzen. Hinrichtungen von Dissidenten und machthungrigen Kleinadeligen ist also gang und gebe.
Innerhalb Aurelias gibt es keine Diskriminierung oder Rassismus, alle aurelianischen Bürger sind gleich. Deswegen ist es kurios, dass sich Aurelia auf Sklavenarbeit stützt. Kriegsgefangen von Raubzügen oder Scharmützeln werden immer in die Sklaverei gezwungen. Ein Sklave kann jedoch durch besonders loyalen Dienst von seinem Herrn mit der Zustimmung des Kaisers, in den bürgerlichen Stand erhoben werden.
Keine Götter! Ein Reich! Ein Volk! Ein Kaiser! Aurelia In Aeternum! 

Reply Edited on 11/08/2019 01:35 PM.

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Re: Die Reiche Vanaterres

from Creatress on 12/28/2018 03:57 PM

Ostvanaterre



Atunum - Atu

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Arkinis - Ark

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Cerol - Cerisia

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Losinium - Faventia

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Korvira - Viminia

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Norvir - Norvigard

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Askard - Vinovium

Geführt von einem sehr jungen König ohne jegliche Erfahrung im Regieren, ist Askard, das momentan geschwächteste Reich Vanaterres.
Nach dem Tod des alten Königs Ignit, musste sein Sohn Galvan, den Platz an der Spitze des Landes einnehmen. Einige Jahre zuvor lehnte er den Thron noch ab, da er sich nicht bereit fühlte zu regieren, wie es hieß.
Umgangssprachlich wird es auch als "das goldene Reich" von den Bewohnern Vanaterres bezeichnet.
Das Land betreibt regen Handel mit den Zwergen. Wohl am Meisten kaufen sie den Zwergen des Doratrinplateaus die Erze, allem voran Gold, ab. Die Menschen haben sich dadurch auf die Schmiedekunst spezialisiert und befinden sich im regen Wettstreit mit den Zwergen des Brolgroicstammes und bedingt mit denen des Skarrocstammes. Trotzdem wird die Schmiedekunst auch dazu verwendet, die Gebäude und meisten Gegenstände einfach mit dem erworbenen Gold zu verzieren, was dem Land schließlich auch dessen Spitznamen einbrachte.
Askard ist ein Land, das von Tradition geprägt ist.
Die Menschen sind sehr gläubig und beten eine ganze Zahl von Gottheiten an. Die Götter sind vor allem Götter der Naturgewalten, wie Durasil, Gott über Blitz und Donner. An der Spitze steht dort die Göttermutter Vanja, die nur als die Mutter der Natur und allen Lebens gesehen wird. Um ihre Gläubigkeit unter Beweis zu stellen, bringen die Bewohner Askards zu drei Anlässen im Jahr, den Feiertagen "Jyumm", "Vrumunt" und "Nalunn", Opfer dar. Meistens sind das Ziegen und Früchte. Menschenopfer sind verpöhnt, wurden zu früheren Tagen aber ebenso dargebracht. Oft waren das Kinder und Jungfrauen.
Obwohl Askard ein recht friedliches Land ist, besitzt es doch eine starke Armee. Diese besteht, für die meisten anderen Länder unbegreiflicherweise, zum Großteil aus Frauen. Die Kriegerinnen, im Landesmund Alliridinnen oder kurz Allirid genannt, sind bewandert im Schwertkampf, Bogenschießen und einigen anderen Kampfkünsten. Während die Frauen für das Land kämpfen, sind die Männer eher der Schmiedekunst und dem Führen des Haushaltes gewidmet.

Reply Edited on 11/08/2019 01:28 PM.

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